10 Jahre Hubertusfalken – 10 Jahre Spaß an d‘r Freud‘


v.links: Nico Raic, Erik Kuhlmann, Lars Schlemper, Jan Tenberken, Jonas Tenberken
v.links: Nico Raic, Erik Kuhlmann, Lars Schlemper, Jan Tenberken, Jonas Tenberken

Wir schreiben das Jahr 2009: Einige Monate nach dem Schützenfest treffen sich zwei motivierte Jungschützen mit dem Ziel, einen neuen Zug im Hoistener Regiment zu gründen. Zunächst wurde per Pro- und Contra-Argumentation abgewogen, welches Corps man denn unterstützen wolle. Recht schnell stellte sich jedoch heraus, es konnte nur ein Corps geben: Die Hubertusschützen. 

Nun ging es an die Recherche für einen geeigneten Zugnamen. Nachdem Googles Server einige Male heiß gelaufen waren, einigte man sich auf den Namen: „Hubertusfalken“ – warum ausgerechnet dieser Name wird ewig ein Geheimnis der Gründungsväter bleiben. 

Rasch fanden sich einige motivierte Anhänger und so marschierte man im Jahr 2010 mit den Schützenbrüdern Lars Schlemper, Jan Tenberken, Jonas Tenberken, Erik Kuhlmann, Niklas Wierig, Nicola Raic über die Hoistener Straßen.

Vorab musste natürlich das Marschieren trainiert werden. Dirk Tenberken, zu dieser Zeit noch Hubertus-Major, kramte also einmal in den Tiefen seines Kellers und muss wohl in der hintersten Ecke noch einen alten CD-Player gefunden haben. Mit diesem Meisterstück deutscher Ingenieurskunst wurde dann der Parademarsch samt Stechschritt auf der Schützenstraße eingeübt. Zusammen mit seinem Bruder Peter Tenberken zogen die Beiden diesen schönen Zug groß und betreuten uns über die ersten Schützenfest-Jahre. Dafür können wir Euch gar nicht genug danken!

v.links: Tom Bursch,  Daniel Wyrich, Lars Schlemper, Maximilian Schöpkens, Erik Rönicke, Frederic von Lennep, Jan Tenberken, Erik Kuhlmann, Jonas Tenberken, Max Münker; es fehlt: Steffen Roether
v.links: Tom Bursch, Daniel Wyrich, Lars Schlemper, Maximilian Schöpkens, Erik Rönicke, Frederic von Lennep, Jan Tenberken, Erik Kuhlmann, Jonas Tenberken, Max Münker; es fehlt: Steffen Roether

Die Jahre gingen ins Land und die Zugkameraden reiften heran. Im Jahre 2015 zählte der schönste Zug im Hoistener Regiment schon zwölf Mitglieder. Die ersten eigenen Aktionen wurden geplant. Man reiste gemeinsam zum Langstreckenpokal an den Nürburgring in der Eifel oder organisierte ein gemeinsames Zugkegeln. Jung und in Geldnot ließ man sich dazu überreden, die Festzeitschrift zu verteilen und den Kirmesplatz zu säubern. 

Im Jahr 2018 ging es erstmals auf einen gemeinsamen Zugtrip. In der schönen Hansestadt Bremen verbrachte man gemeinsam zwei Nächte und stöberte durch die örtliche Kneipen- und Clubszene.

Auch im Rahmen des Schützenfestes machte man auf sich aufmerksam. Kaum ein Zug, der beim Schmücken am Samstag einen größeren Weg hinter sich bringt. Mit derartigen Aktionen lassen sich auch Nicht-Schützen für unser wunderbares Brauchtum begeistern. Zweieinhalb Kameraden sind mittlerweile zu uns gestoßen, denen Marschmusik und Gleichschritt bisher eher spanisch vorkamen. Ihrem besonderen Engagement an der Festzelttheke ist es zu verdanken, dass sie nun auch nicht mehr gefragt werden, wann sie denn nach Hoisten gezogen sind (Tom, wir sind stolz auf Dich!).

Mit den Jahren gelang es auch immer wieder Mitgliedern des Zuges, besondere Ämter in der Bruderschaft zu erlangen. Lars Schlemper konnte die Prinzenwürde im Jahr 2015/2016 erreichen und Jonas Tenberken konnte sich schon Schülerprinz und Pagenkönig nennen. Jan Tenberken war besonders motiviert und sicherte sich die Ämter des Pagenkönigs, des Schülerprinzen sowie des Prinzen und auch Erik Rönicke konnte im Jahr 2018 die Würde des Prinzen erlangen. Neue Bewerber stehen schon in den Startlöchern und haben ihre Kandidatur auf dem einen oder anderen Bierdeckel vertraglich zugesichert.


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